THINK
GLOBAL,
ACT
LOCAL.

Ob Garten,
Balkon, Dach
oder Freifläche

jede Fläche
zählt

Helfen
Sie mit,
Lebensraum
zu formen.

#3 Konzept & MITMACHEN

Waldig
oder
sandig?

Das ist hier die Frage!

  • Wald-Achse
    Ob Garten, Balkon, Freifläche - Jede Fläche zählt!
  • Hauptverbundachse Waldlebensraum
    lt. Fachgrundlage Biotopverbund, Plan 3.3 - Biotopverbund der Waldlebensräume, Blatt West, Freie und Hansestadt Hamburg, Stand 10/2012
  • Fledermaus-route
    Mögliche Verbindungsroute von den waldigen Strukturen im Süden zur bestehenden Knicklandschaft im Nord-Osten durch Weiterführung der bestehenden Baumallee auf dem Wittenberger Weg, über Gudrunstraße, Melkerstieg und Hobökentwiete
  • GEWÄSSER
Quellen
  • Sand-Achse
    Ob Garten, Balkon, Freifläche - Jede Fläche zählt!
  • Hauptverbundachse Sandlebensraum
    lt. Fachgrundlage Biotopverbund, Plan 4.3 - Biotopverbund der Trockenlebensräume, Blatt West, Freie und Hansestadt Hamburg, Stand 10/2012
  • DACHBEGRÜNUNG der FLACHDÄCHER
    zur Erweiterung der Sand-Achse
  • NEUES FLUGWEGENETZ
    Straßenbegleitende Freiflächen, die sich für den urbanen Sand-Biotopverbund eignen
  • Fledermaus-route
    Mögliche Verbindungsroute von den waldigen Strukturen im Süden zur bestehenden Knicklandschaft im Nord-Osten durch Weiterführung der bestehenden Baumallee auf dem Wittenberger Weg, über Gudrunstraße, Melkerstieg und Hobökentwiete
  • GEWÄSSER
Quellen

Eine lokale Lösung für ein Stück bessere Welt – Das ist LEBENS.RAUM.FORMEN.

LEBENS.RAUM.FORMEN stellt regional gefährdete, flugfähige Tierarten in den Fokus der Planung, weil wir Menschen sie als Lebensgrundlage benötigen.

Um diese Arten zu unterstützen, bedarf es angepasstem Lebensraum. Diesen benötigten Lebensraum bietet LEBENS.RAUM.FORMEN.

 

LEBENS.RAUM.FORMEN, das sind vorrangig zwei definierte Lebensraumachsen, die durch Hamburg-Rissen verlaufen und an bestehende, außerhalb liegende Lebensraum-Achsen unmittelbar angrenzen. Durch das Mitmachen am LRF-Konzept wird somit für eine Vergrößerung des Sand- und Waldlebensraumes gesorgt.

Das heißt, je mehr Mitwirkende es gibt, umso mehr artgerechten Lebensraum wird den gefährdeten Zielarten zur Verfügung gestellt.

So funktioniert’s – Alle können mitmachen:

Step 1: Flyer

Im April und Mai 2023 wurden 4.000 LEBENS.RAUM.FORMEN Flyer an die Haushalte in Hamburg-Rissen verteilt

Gut zu wissen!
Es gibt drei unterschiedliche Flyer:
– mit grünem Aufkleber
– mit violettem Aufkleber
– ohne Aufkleber

Trägt Ihr Flyer einen Aufkleber,
so wohnen Sie unmittelbar auf
einer der definierten Achsen.

Insbesondere den auf den definierten Achsen liegenden Flurstücken kommt eine große Bedeutung zu, da sie über die spezifischen örtlichen Eigenschaften verfügen, die Voraussetzung für eine tatsächliche Lebensraumvergrößerung sind.

Haben Sie Ihren Flyer verloren?
Und möchten nachträglich prüfen lassen,
ob Sie auf einer der definierten Achsen wohnen?
Dann schreiben Sie eine Mail unter Angabe
Ihrer Adresse oder nutzen das Kontaktformular.

Step 2: Mitmachen

Alle Anwohner:innen, denen eine Fläche (Garten, Balkon, Dach etc.) zur Verfügung steht und diese nach dem LRF-Konzept umgestalten möchten oder Tipps benötigen, können sich über meine Services informieren.

 

Alle Anwohner:innen, denen keine Fläche zur Verfügung steht oder die nicht auf der eigenen Fläche mitgestalten möchten, aber dennoch Interesse am LRF-Konzept oder einer LRF-Patenschaft haben, können sich gerne per Mail melden.

 

Freie und Hansestadt Hamburg: Da das LRF-Konzept mit seinen Visionen, zu neuen Flächen für eine zukunftsfähige Freiraumvernetzung, einen Zusammenschluss aus privaten und öffentlichen Flächen vorsieht, wird es seit Anfang 2022 den unterschiedlichen Behörden aktiv präsentiert.

Step 3: Folgen

Möchten Sie die Entwicklung von LEBENS.RAUM.FORMEN mitverfolgen? Dann folgen Sie LRF auf Instagram.

Einblick hinter die Kulissen des LRF-Konzeptes: Das steckt alles in LEBENS.RAUM.FORMEN

Das Herzstück von LEBENS.RAUM.FORMEN bilden die Zielarten und die zwei definierten Lebensraumachsen.
Im Fachjargon nennt man diese Achsen auch Biotopverbundachsen.

Die Zielartenbestimmung als auch die Definition dieser Biotopverbundachsen basieren auf ausführlichen Analysen, Interviews, Recherchen und Auswertungen zu Klimawandel- und Lebensraumprognosen, Freiflächenkartierung, örtlichen Gefahren, Mobilitätsleistungen der Tiere und den tatsächlichen, realen Daten und Fakten für den Stadtteil Hamburg-Rissen, u.a. Bodenart und Rote Liste Arten.

Das Projekt entstand im Rahmen meines Zweitstudiums als Bachelor-Arbeit an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover und wurde von Frau Prof. Dr. rer. hort. Christina von Haaren, Herr Prof. Dr. Michael Rode und Herr Prof. Dr. Martin Prominski begleitet.

Für meine Interviews standen mir die Fachexperten Frau Sibylle Maurer-Wohlatz, Geschäftsführerin des BUND Hannover, Frau Dipl.-Ing.agr. Gisela Twenhöven, Agraringenieurin und Expertin bei Rieger-Hoffmann und Herr Prof. Dr. Josef Settele, Biologe, Wissenschaftler, Professor am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Co Chair des UN-Weltbiodiversitätsrates IPBES zur Verfügung.

Die gesamte Arbeit entstand in zwei Teilen. Die wissenschaftliche Arbeit »Pioneering a new way of gardening« umfasst 78 Seiten und die Bachelorarbeit mit dem Titel LEBENS.RAUM.FORMEN« umfasst 128 Seiten. Die Inhalte aus diesen beiden Arbeiten wurden kondensiert für diese Website aufbereitet.